Tracking
Matomo
Kurz erklärt
Matomo ist eine Webanalyse-Software und gilt als datenschutzfreundliche Alternative zu Google Analytics, weil sie sich selbst hosten lässt und so keine Daten an Dritte oder in die USA fließen. Im anonymisierten Modus (ohne Cookies, mit gekürzter IP) kann Matomo unter Umständen sogar ohne Einwilligung betrieben werden - das ist jedoch im Einzelfall zu prüfen.
Matomo (früher Piwik) bietet ähnliche Funktionen wie Google Analytics, behält die Daten aber unter der Kontrolle des Website-Betreibers.
Warum gilt Matomo als datenschutzfreundlich?
Beim Selbst-Hosting verlassen die Daten den eigenen Server nicht; es gibt keinen Drittlandtransfer und keinen externen Auftragsverarbeiter. Matomo lässt sich zudem cookielos und mit gekürzter IP-Adresse betreiben.
Braucht Matomo eine Einwilligung?
Setzt Matomo Cookies oder verarbeitet vollständige IP-Adressen, ist eine Einwilligung nach § 25 TDDDG nötig. Im strikt anonymisierten, cookielosen Modus argumentieren manche Aufsichtsbehörden für eine Zulässigkeit ohne Einwilligung - verbindlich ist das nicht, daher empfiehlt sich eine Einzelfallprüfung.
Rechtsquelle: § 25 TDDDG; Art. 6 Abs. 1 DSGVO; Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz (DSK) zu Telemedien.